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Maiszüchtung

Der Durchbruch in der Maiszüchtung begann in den sechziger Jahren mit der Umstellung von der Züchtung offenbestäubter Populationen auf die Hybridzüchtung. Die Hybridzüchtung ermöglichte entscheidende Erfolge bei allen wichtigen Eigenschaften.
Als Folge einer intensiven züchterischen Bearbeitung sind heute weit stärkere Unterschiede im Wuchstyp bei den verschiedenen Sorten zu erkennen als noch vor ca. 10 Jahren.

KWS züchtet und vermarktet Hybridsorten verschiedener Reifegruppen zur Silo- bzw. Körnernutzung. Die klassischen Methoden der Hybridzüchtung bei Mais bilden die Basis der intensiven KWS Züchtungsprogramme in Deutschland bzw. weltweit; zur Beschleunigung der Generationenfolge werden Winterzuchtgärten in Puerto Rico und Chile genutzt. Zur Unterstützung der Sortenentwicklung und schnelleren Realisierung wichtiger Zuchtziele werden zunehmend bio- und gentechnologische Verfahren eingesetzt:

  • Einsatz molekularer Marker als Fingerprinting für Sortenschutz bzw. Genpoolzuordnung und zur Marker-gestützten Selektion
  • Beschleunigung der Züchtungszyklen durch Haploiden-Methoden und Marker-gestützte Selektion
  • Entwicklung neuer Eigenschaften über die Zellkulturtechnik (innerhalb der Art Mais) und über Gentransfer (aus anderen Organismen).
 

 
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