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Unter welchen Bedingungen bietet sich eine Zwischenfrucht an?

Bei frühräumenden Vorfrüchten und ausreichend wasserversorgten Standorten bietet der Anbau einer Zwischenfrucht einige Vorteile. Durch den Einsatz von resistentem Gelbsenf oder Ölrettich können Nematoden deutlich reduziert werden.

Bauen Landwirte in einer dreijährigen Fruchtfolge jeweils eine resistente Zwischenfrucht wie SIROLA (Gelbsenf) oder REMONTA (Ölrettich) an, kann bei hohem Ausgangsbefall die Nematodendichte um bis zu 50% reduziert werden.

Auch bei geringem Ausgangsbefall kann die Nematodendichte unter der Schadschwelle stabilisiert werden. Gleichzeitig werden durch einen dichten Zwischenfruchtbestand Unkräuter unterdrückt und die Bodengare gefördert.

Um einen ausreichend dichten Zwischenfruchtbestand zu erzielen, wird meist eine Bodenbearbeitung mit dem Grubber oder sogar eine Pflugfurche durchgeführt. Eine N-Gabe von etwa 20-60 kg/ha kann notwendig sein, um ein zügiges Wachstum der Zwischenfrucht zu gewährleisten. Dieser Stickstoff ist bei der Berechnung der N-Düngung der Zuckerrübe mit zu berücksichtigen!

Die Aussaat von SIROLA und REMONTA kann in einer Aussaatstärke von 20-25 kg/ha ab Mitte Juli erfolgen.


 
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