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Rübennematoden

Der Schlupfreiz wird durch Wurzelausscheidungen der Wirtspflanze bei entsprechender Bodenfeuchtigkeit und Bodentemperatur (15-25 °C) ausgelöst. Bereits im 4- bis 6-Blattstadium sind Schäden zu beobachten.

Resistente Sorten verhindern eine Vermehrung der Nematoden, da sie bewirken, dass vorwiegend Männchen entstehen. Flächenstilllegungen lassen sich gezielt durch den Anbau von nematodenresistentem Senf oder Ölrettich zur Nematodenbekämpfung nutzen. Bei der Wahl von nematodenresistentem Senf oder Ölrettich ist auf eine späte Blühneigung zu achten, damit später keine Probleme durch eine Verunkrautung entstehen.

Bei der Wahl einer nematodenresistenten Zuckerrübensorte muss die Befallsstärke (Eier bzw. Larven/100 g Boden) und die Gefahr von Rizomania berücksichtigt werden, da bei nematodenresistenten Zuckerrübensorten erst ab einer Befallsstärke von 1200 ein deutlich positiver Effekt gegenüber nichtresistenten Zuckerrübensorten auftritt.

Die doppeltolerante Sorte PAULINA (Rizomania + Nematoden) gibt es daher nur auf "Rezept" von Ihrem KWS-Berater.


 
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