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Insektenresistenz: Welche Auswirkungen werden auf Nützlinge ausgeübt?

Larven des Maiszünzlers, des Kartoffelkäfers und des Baumwollkapselwurms erzeugen große Schäden. Durch Übertragung eines bestimmten Gens aus dem Mikroorganismus Bacillus thuringiensis (Bt) auf Mais, Kartoffeln oder Baumwolle erhalten diese Kulturpflanzen eine Resistenz. Hierdurch produzieren die Pflanzen ein spezifisches Gift (Endotoxin), welches ausschließlich die Darmwände von Insekten angreift, nicht aber für Menschen oder andere Organismen, auch Nützlinge, giftig ist.

Mit gutem Erfolg wird ein nicht-gentechnisches Bt-Präparat schon seit Jahrzehnten im biologischen Landbau verwendet.

Meldungen, nach denen der in Mexiko überwinternde und v.a. im Westen der USA vorkommene Monarchfalter angeblich Schäden durch Bt-Mais davongetragen haben soll, haben sich nach wissenschaftlichen Feldversuchen nicht bestätigt. Im Gegenteil, die Population des Schmetterlings hat in den letzten Jahren stetig zugenommen - "trotz" gleichzeitig steigendem Anbau von Bt-Mais.

 


 
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