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Wie wird Bioethanol verwendet?

Derzeit gibt es 2 Einsatzformen:

1: die Verwendung als Additiv ETBE.
Die synthetisch hergestellte Verbindung ETBE (Eethyl-Tertiär-Butyl-Ether) erhöht die Oktanzahl und verbessert damit die Klopffestigkeit von Brennstoffen. ETBE ersetzt das bisher verwendete unweltschädliche und krebserregende MTBE (Methyl-Tertiär-Butyl-Ether). ETBE besteht zu 45% aus Ethanol und kann als Additiv bis zu 10% in Ottokraftstoffen enthalten sein.

2:  direkte Beimischung zu Benzin- und Superkraftstoffen
Ethanol kann fossilen Ottokraftstoffen (Benzin, Super) in unterschiedlichen Anteilen von 5 % (E-5) bis 85% (E-85) beigemischt werden. Derzeit gängig ist eine Beimischung von bis zu 5%. Ein E-5 Blend welches von den aktuellen Ottomotoren ohne Umrüstung verbrannt werden. In Zukunft sind sogar E-10 Blends denkbar – die deutsche Automobilinidustrie hat sich dafür ausgesprochen.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten zeichnen sich bereits für die Zukunft ab:
Es wird aktuell daran gearbeitet Ethanol auch Diesel beizumischen. Durch die Verwendung spezieller Additive soll eine Beimischung bis zu 7,5% möglich sein.

Auch die langfristigen Perspektiven für Ethanol sind hervorragend: Für Brennstoffzellen, den Energieaggregaten der Zukunft, kann Ethanol als Wasserstoffträger und damit als Brennzellen-Treibstoff dienen.
 

 

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