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Saatgutproduktion

Zur Saatgutproduktion werden die Stecklinge männlich steriler monogermer Mutterlinien mit den multigermen Pollenspendern im Februar in Streifen im Verhältnis 6:2 oder 8:2 gepflanzt. Die Bestandesdichten betragen ca. 40.000 Pflanzen/ha.

Ab Mitte April schossen die Samenträger, Ende Mai beginnt die Blüte, die ca. 4 Wochen dauert. In der Reifezeit von 4–6 Wochen werden die physiologischen Grundlagen für ein hohes Qualitätspotenzial ausgebildet.

Ein Schlüssel zur Qualitätssteuerung ist die Bewässerung besonders während der Blüte und Abreife. Nach mehrjährigen Versuchen von KWS zur Optimierung der Bewässerung in der Saatgutproduktion investieren Vermehrungslandwirte zunehmend in Tröpfchenbewässerung. Dieses System ermöglicht sowohl die Gabe von kleinen Wassermengen als auch eine Bewässerung an heißen Tagen oder bei starkem Wind. Dadurch kann eine hohe Keimfähigkeit und Triebkraft des Saatgutes gesichert werden.

 


 
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